was ist coaching
homepage was bedeutet coaching coach profil arbeitsschwepunkte coaching konzept internet und seine problematik ihr website wir  über uns honorare vertragsentwurf kontaktaufnahme Coaching ist

... ist ein interaktiver, personenzentrierter Beratungs- und Betreuungsprozess, der berufliche und private Inhalte umfassen kann. Coaching ist kein einseitiger, nur vom Coach ausgehender Prozess. Der Coach greift nicht aktiv in das Geschehen ein, in dem er dem Gecoachten eine Aufgabe abnimmt; sondern er berät ihn, wie er diese selber effektiv(er) lösen kann.
... ist individuelle Beratung auf der Prozessebene, d.h. der Coach liefert keine direkten Lösungsvorschläge, sondern begleitet den Klienten und regt dabei an, wie eigene Lösungen entwickelt werden können.
... findet auf der Basis einer tragfähigen und durch gegenseitige Akzeptanz und Vertrauen gekennzeichneten, freiwillig gewünschten Beratungsbeziehung statt, d.h. der Klient geht das Coaching freiwillig ein und der Coach sichert ihm Diskretion zu.
... zielt immer auf eine (auch präventive) Förderung von Selbstreflexion und -wahrnehmung, Bewusstsein und Verantwortung, um so Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.
... arbeitet mit transparenten Interventionen und erlaubt keine manipulativen Techniken, da ein derartiges Vorgehen der Förderung von Bewusstsein prinzipiell entgegenstehen würde.
... setzt ein ausgearbeitetes Coaching-Konzept voraus, welches das Vorgehen des Coachs erklärt und den Rahmen dafür festlegt, welche Interventionen und Methoden der Coach verwendet, wie angestrebte Prozesse ablaufen können und welche Wirkzusammenhänge zu berücksichtigen sind. Außerdem sollte das Konzept dem Gecoachten soweit transparent gemacht werden, dass Manipulationen ausgeschlossen werden können.

... findet in mehreren Sitzungen statt und ist zeitlich begrenzt.

... richtet sich an eine bestimmte Person oder eine genau definierte Gruppe von Personen
...wird praktiziert durch Beraterinnen und Berater mit psychologischen, betriebswirtschaftlichen und technischen Kenntnissen sowie praktischer Erfahrung bezüglich der Anliegen des oder der Gecoachten (um die Situation fundiert einschätzen und qualifiziert beraten zu können).
Ziel ist immer die Verbesserung der Selbstmanagementfähigkeiten des Gecoachten, d.h. der Coach soll sein Gegenüber derart beraten bzw. fördern, dass der Coach letztendlich nicht mehr benötigt wird.
Der Coach arbeitet im Rahmen zuvor vereinbarter "Spielregeln", die der Gecoachte - wie das gesamte Coaching - freiwillig akzeptiert. Grundlage der Beratung ist die auf Vertrauen basierende, persönliche Beziehung zu dem oder den Gecoachten.
Was Sie sich vor der Entscheidung für einen Coach überlegen sollten....
Engagieren Sie nicht den erstbesten Coach. Vergleichen Sie, wenn möglich, immer mehrere Personen und Angebote.
Persönliche Empfehlung macht Ihnen das Auswählen leichter. Hören Sie sich bei Bekannten, Freunden, Kollegen usw. um und orientieren Sie sich an deren Erfahrungen und Empfehlungen.
Versuchen Sie sich über Ihre Anforderungen klar zu werden. So haben sie die Möglichkeit einen passenden Coach zu finden. Fragen Sie den Coach, ob er mit Ihrer Anfrage vergleichbare Erfahrungen vorweisen kann. Kein Coach ist für jeden Anlass geeignet. Die meisten Coaches haben sich auf bestimmte Probleme bzw. Anwendungsbereiche spezialisiert. Engagieren Sie niemanden, der behauptet, alle Probleme lösen zu können. Derartige Behauptungen sind entweder unseriös oder schlicht dumm. Gute Coaches kennen Ihre Grenzen und empfehlen einen Kollegen, wenn Sie einen Auftrag nicht bearbeiten können - und sie lehnen Aufträge ab, die sie für nicht erfüllbar halten.
Professionelle Coaches arbeiten immer ziel- und lösungs- und ressourcenorientiert. Lassen Sie sich über die Qualifikation des Coaches informieren. Überprüfen Sie, welche Ausbildung(en) ihn zum Coaching befähigen. Lassen Sie sich die Methoden des Coachs erläutern. Gute Coaches sind methodisch kompetent und verfügen über ein breites Spektrum von Methoden und Ansätzen. Überprüfen Sie, wie sehr es sich dabei um manipulative Techniken handelt. Seriöse Coaches arbeiten prinzipiell transparent und fördern Bewusstsein und Verantwortung ihrer Klienten, in dem sie nicht manipulieren.
Fragen Sie nach einem kostenlosen Erstgespräch und lassen Sie sich die Vorgehensweise des Coachs erläutern. Dies ist vollkommen normal. Je nachdem wie Ihre Fragestellung lautet, können SIe sich problemlos ein schriftliches Konzept bzw. Angebote machen lassen. Analysieren Sie diese wie bei einer Bewerbung.
Achten Sie auf die Gesamterscheinung von Person, Unterlagen, Auftreten und Ausdruck.
Seriöse Coaches informieren nicht nur offen über Erfolge, sondern auch über Misserfolge. Lassen Sie sich umfassend über mögliche Vor- und Nachteile berichten. Geben Sie sich nicht mit allgemeinen Behauptungen zufrieden ("Coaching kann man nicht beschreiben, sondern muss es erleben"). Verlangen Sie Fakten, z.B. in Form von Referenzen, Fallbeschreibungen und eigenen Veröffentlichungen (Bücher, Fachartikel usw.) und konkreten Ansätzen was und wie er im Ihrem Fall vorgehen würde. Fragen Sie nach konkreten Fragestellungen, die er in Ihrem Fall für wichtig hält. Lockangebote bauen oft auf den Effekt, "es werde schon was bringen" - ohne zu erklären, was dies konkret ist.
Jedes Beratungs-, Coaching- oder Supervisionsgespräch unterliegt der Schweigepflicht! Achten Sie darauf, ob der Coach Diskretion wahrt. Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn Referenzen genannt werden ohne das die betreffenden Klienten die Erlaubnis dafür gegeben haben. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl.
Jeder Coach, der seinen Job ernst nimmt, hat einen Supervisor, um problematische Fälle aufzuarbeiten und sich selber vor blinden Flecken zu schützen. Fragen Sie einen Coach, ob er sich regelmäßig supervidieren lässt.
Achten Sie darauf, ob der Coach persönlich und finanziell unabhängig und nicht auf einzelne Aufträge angewiesen ist. Ein derartiger Coach biedert sich nicht für Aufträge an - er gibt dem Klienten die Möglichkeit, eine Wahl zu treffen.
Coaching ist keine Psychotherapie. Schwerwiegende psychische Probleme und Abhängigkeitserkrankungen sind nicht das Tätigkeitsfeld eines Coachs. Fragen Sie den Coach, wo er die Grenze zieht. Ein professioneller Coach ist mit der Problematik vertraut.
Professionelle Coaches wählen Aufträge gezielt aus und können jederzeit ihre Auswahlkriterien nennen.
Engagieren Sie keinen Coach, wenn Sie ihn nicht mögen oder die Beziehung nicht stimmt.


Was ist Beratung auf Prozessebene?

Bei einer Prozessberatung gibt es keine direkten oder vorgefertigten Lösungsvorschläge, der Klient entwickelt eigene Lösungen. Als Prozessberater forciert der Coach die systematische Aufarbeitung von Problemursachen - ein Vorhaben, dass vom Klienten alleine schon aus Zeitmangel nur unzureichend bewältigt werden kann. Coaching dient daher nicht nur der Bearbeitung von Problemsymptomen, sondern zum Erkennen und Lösen der zum Problem führenden Prozesse. Wenn diese erkannt sind, kann das Coaching zielorientiert und somit effektiv helfen.
Der Klient lernt daher im Idealfall, seine Probleme selber zu lösen, klare Ziele zu setzen und wieder eigenständig effektive Ergebnisse zu produzieren.


Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Coaching kann helfen, wenn berufliche Probleme akut werden (bzw. geworden sind) und nicht - oder nur schwer - alleine gelöst werden können. Der Coach ist ein diskreter Berater und unterliegt keinen Interessen Dritter. Er ist kein Therapeut, sondern gibt das begründete und ungeschönte Feedback (= Rückmeldung), welches von Kollegen, Mitarbeitern oder Freunden kaum zu erwarten ist. "Blinde Flecken" (z.B. im Umgang mit Mitarbeitern), Führungsprobleme und Betriebsblindheit können so reduziert werden. Durch die in der Beratung gewonnenen Erkenntnisse ergeben sich für den Klienten oft neue Ziele und Arbeitsweisen.

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